Im Rahmen der 8. Innovationsschau am 24. Februar 2026 stellte Dr.-Ing. Miriam Schleipen, Chief Research Officer der EKS InTec GmbH, einen durchgängigen digitalen Entwicklungsprozess für flexible, automatisierte Fertigungssysteme vor.
Der Vortrag beschreibt einen Ansatz mit klarem Fokus auf adaptive Produktionskomponenten bei der EKS InTec GmbH. Statt klassischer Matrixproduktionskonzepte stehen wandlungsfähige Produktionskomponenten und spezialisierte Softwarelösungen für biegeschlaffe Bauteile im Mittelpunkt. Dazu zählen unter anderem adaptive Vorrichtungen zur Bauteilpositionierung auf Basis modularer Konsolen- und Vorrichtungskonzepte sowie intelligente, anpassungsfähige Greifer.
Zentrale Enabler sind etablierte Standards wie AAS, AutomationML, OPC UA und FMI. Ergänzend sichern Simulation, virtuelle Inbetriebnahme sowie Analyse- und Optimierungsansätze die Effizienz der Systeme, erhöhen die Anpassungsfähigkeit und ermöglichen kurze Umrüstzeiten.
Ein besonderer Fokus liegt auf den notwendigen Daten und Informationen zum Produkt. In einem iterativen Zusammenspiel („Ping-Pong“) zwischen Datenspezialisten und Produktionssystemplanern werden die einzelnen Planungsschritte vom Produkt bis zum fertigen Montagesystem betrachtet. Daraus wird abgeleitet, welche Informationen und Daten das Produkt mitbringen muss, um eine prozesssichere und effiziente Montage zu ermöglichen.
Ziel ist es, die industrielle Produktion durch innovative Softwarelösungen und fortschrittliche Ingenieurskunst aktiv weiterzuentwickeln.
Weitere Informationen zur EKS InTec GmbH finden Sie unter: eks-intec.com