Ausgezeichnet mit dem Award „Wirtschaftlichkeit“ der Robotik Challenge 2026.
Der Beitrag von TUM / iwb untersucht, unter welchen Bedingungen sich Leitungssatzmontage wirtschaftlich und gleichzeitig robust automatisieren lässt. Im Rahmen der Robotik Challenge 2026 wurde gezeigt, dass eine durchgängig automatisierte Prozesskette durch eine konsequent robuste Prozessauslegung realisierbar ist.
Dabei werden reale Produktionsbedingungen gezielt berücksichtigt. Prozessschwankungen, Variantenvielfalt und industrielle Randbedingungen werden nicht als Ausnahmefälle betrachtet, sondern als fester Bestandteil der Prozessentwicklung. Robustheit ist damit kein zusätzlicher Qualitätsaspekt, sondern die Grundlage für eine zuverlässige industrielle Automatisierung.
Der Beitrag stellt nicht allein die technische Machbarkeit in den Mittelpunkt, sondern die wirtschaftliche und zuverlässige Umsetzung unter realen Produktionsbedingungen. Damit liefert TUM / iwb einen wichtigen Baustein für die industrielle Einführung automatisierter Leitungssatzfertigung.
Das Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb) der Technischen Universität München zählt zu den führenden produktionstechnischen Forschungseinrichtungen Deutschlands. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Fertigungstechnik, Robotik, Produktionsmanagement und nachhaltige Produktion.
Weitere Informationen zum iwb der TU München erfahren Sie unter: www.iwb.tum.de
