
Digitalisierung kann selbst in nicht oder teilautomatisierten Bereichen der Leitungssatzfertigung messbare Effizienzgewinne erzielen und der gesamten Branche einen deutlichen Modernisierungsschub geben. Bislang existieren überwiegend einzelne automatisierte Lösungen wie Schneid-, Crimp- oder Blockloading-Automaten.
Um künftig eine durchgängige, hochautomatisierte Fertigung zu ermöglichen, müssen die dafür notwendigen digitalen Voraussetzungen systematisch ermittelt werden. Die Robotik Challenge 2026 greift dafür die Lösungen der teilnehmenden Teams auf und untersucht, welche digitalen Grundlagen erforderlich sind. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Daten, Schnittstellen und Standards notwendig sind, damit physische Automatisierung prozesssicher, skalierbar und branchenweit nutzbar wird.
Das begleitende Digitalisierungs- und Forschungsmodul liefert dazu wertvolle praxisnahe Erkenntnisse. Diese sind offen zugänglich und orientieren sich konsequent an den Anforderungen einer zukünftigen automatisierten Leitungssatzfertigung.
Alle allgemeinen Informationen zur Robotik Challenge 2026 finden Sie auf der Übersichtsseite Robotik Challenge 2026. Dort steht Ihnen auch der vollständige Leitfaden mit allen detaillierten Informationen zum Download zur Verfügung.
Eine vollständig digitalisierte Prozesskette ermöglicht:
Parallel zur physischen Automatisierung untersucht der Leitungssatz-Hub digitalisierungsrelevante Aspekte der Challenge. Dabei stehen drei übergeordnete Ziele im Mittelpunkt:
Im Rahmen der Begleitforschung können folgende Aspekte analysiert werden:
Im Digitalisierungsmodul arbeiten zwei Gruppen zusammen, die sich gegenseitig ergänzen.
1) Teilnehmende der Robotik Challenge 2026
Die Teams entwickeln die Automatisierungslösungen und liefern damit wichtige Erkenntnisse für die Digitalisierungsforschung. Auf Wunsch erhalten sie direkte Unterstützung durch den IT- und Softwaredienstleister des Leitungssatz-Hubs, u. a. durch:
Diese Unterstützung erleichtert die technische Umsetzung und verbessert die Interoperabilität der entwickelten Lösungen.
2) Engineering-, Simulations- und Toolanbieter
Diese Unternehmen sind keine Teilnehmenden der Robotik Challenge im klassischen Sinne, sondern begleiten das Projekt aus digitaler und technischer Perspektive. Sie unterstützen durch:
Ihre Mitarbeit verbessert langfristig die digitale Infrastruktur der Branche und schafft Mehrwert für aktuelle und zukünftige Automatisierungsprojekte.
Für alle Fragen zur Digitalisierungs-Begleitforschung und zur Teilnahme am Digitalisierungsmodul steht Ihnen unser Ansprechpartner zur Verfügung.