Der Einsatz nachhaltiger Werkstoffe gewinnt in der Leitungssatzentwicklung zunehmend an Bedeutung. Um Unternehmen bei der Bewertung neuer Materialien zu unterstützen, wurden im Transformations-Hub Leitungssatz zwei Studien beauftragt. Sie liefern fundierte Erkenntnisse zu nachhaltigen Kunststoffwerkstoffen sowie zur Verfügbarkeit von Rezyklaten für Automotive-Leitungssätze. Die Studien wurden im Kontext des Arbeitskreises „Grünes Bordnetz“entwickelt und fachlich begleitet.
Die Ergebnisse richten sich an OEMs, Tier-1-Zulieferer, Komponenten- und Materialhersteller sowie Forschungseinrichtungen und weitere Akteure der Leitungssatzbranche.
Die erste Studie wird vom Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) der RWTH Aachen durchgeführt. Sie untersucht die technischen Eigenschaften und Herausforderungen von Recycling- und Bio-Kunststoffen für den Einsatz im Leitungssatz.
Im Fokus stehen:
Status: Die Studie befindet sich derzeit in der finalen Durchsicht und wird nach Abschluss veröffentlicht.
Die zweite Studie wurde von der consulting4drive GmbH erstellt. Sie analysiert die aktuelle und zukünftige Verfügbarkeit wichtiger Rezyklate für Automotive-Leitungssätze.
Die Studie umfasst unter anderem:
Die Ergebnisse bieten Unternehmen eine fundierte Grundlage, um die Verfügbarkeit nachhaltiger Werkstoffe besser einzuschätzen und zukünftige Materialentscheidungen vorzubereiten.
Die vollständige Studie steht kostenfrei zum Download bereit.
Im Arbeitskreis „Grünes Bordnetz“ arbeiten Unternehmen und Forschungseinrichtungen gemeinsam an praxisnahen Lösungen für eine nachhaltige Leitungssatzproduktion.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Arbeitskreises.
Sie möchten sich aktiv zu nachhaltigen Werkstoffen, Recycling und Kreislaufwirtschaft im Leitungssatz austauschen?
Im Arbeitskreis „Grünes Bordnetz“ arbeiten Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weitere Akteure der Branche gemeinsam an praxisnahen Lösungen und diskutieren aktuelle Entwicklungen rund um nachhaltige Materialien und Prozesse.